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Digitale Zeitungsarchive stärken Buchlektüre

Geschrieben von Lars Ørhøj am 07.05.15 09:00

Lars Ørhøj

OK, ich gebe es zu – ich besitze allerlei technisches Spielzeug. Zu meinem Gerätearsenal gehören:

  • ein iPod von 2005 – ein treuer Freund, der all meine Musik enthält und bald seinen dritten Akku bekommt;
  • ein iPhone – vor allem – zum Kommunizieren;
  • ein Macbook Pro zum Arbeiten, z. B., um einen Blog wie diesen zu schreiben;
  • ein iPad zum Lesen von Zeitungen (Überraschung!) und, um meinen Arbeitstag so digital wie möglich zu gestalten;
  • einen Kindle Paperwhite zum Lesen von Büchern; und
  • eine Garmin-GPS-Uhr – die ich vermutlich benötige, wenn ich Laufen gehe; derzeit starrt sie mich lediglich ungeduldig an, weil ich wegen ein paar angeknackster Rippen (autsch!) gerade pausiere.

Und all diese digitalen Geräte machen einen Großteil meines Alltags aus (okay, Garmin, du gerade nicht, hab's schon kapiert!).

Doch ich genieße es immer noch, am Abend ein Buch in den Händen zu halten – und meine Frau ebenso. Wir sind eifrige Leser und lesen meist gedruckte Bücher. Beim Thema bin ich nicht wählerisch – von Stephen King bis zum Wirtschaftssachbuch und vieles, was dazwischen liegt. Neulich ist mir aufgefallen, dass ich sogar in gedruckten Büchern lese, wenn es um digitale Geräte und Dienstleistungen geht – ein sicheres Zeichen, wie stark sich die Lesegewohnheiten verändert haben.

Ich möchte Ihnen gerne ein Beispiel dieser Veränderung geben, das ich ziemlich faszinierend finde.

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Ich begann, ein dänisches Wirtschaftssachbuch zu lesen – “Bedraget – Sagen om Nordisk Fjer” (Betrogen – Der Fall von Nordisk Fjer) von Charlotte Langkilde. Es ist eine unglaubliche Geschichte über einen der größten Wirtschaftsbetrugsfälle Dänemarks, der sich in den 1980er und den frühen 1990er Jahren ereignete.

Nach dieser fantastischen Lektüre begann ich über mein eigenes Leseverhalten nachzudenken und stellte fest, dass sich meine Lesegewohnheiten verändert hatten, was an den wertvollen Zeitungsarchiven liegt, die jetzt auf digitalen Plattformen zugänglich sind.

Jedes Mal, wenn die Autorin eine Zeitungsquelle zitierte, erwischte ich mich dabei, wie ich das Buch weglegte und nach dem iPad griff. Warum? Um den zitierten Artikel im Zeitungsarchiv, z. B. von „Politiken“ oder „Børsen“ zu finden.

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Das Lesen der Originalartikel im Originallayout war eine unterhaltsame Erfahrung und verstärkte noch mein Vergnügen, ein großartiges Buch zu lesen. Ich vertiefte mich noch stärker in die unglaublichen Situationen und Betrügereien, die in diesem Unternehmen über so viele Jahre abliefen. Und das half mir insbesondere dabei zu begreifen, welchen Preis die vielen Menschen aufgrund der Verbrechen anderer persönlich zu bezahlen hatten.

Daher bin ich mir sicher, dass ich dieses neue Leseverhalten, also das Nutzen HISTORISCHER digitaler Zeitungsarchive, beibehalten werde – sogar wenn ich die guten alten Papierbücher lese.


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