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Der Visiolink Publishing Hub, entwickelt mit Polymer

Geschrieben von Flemming Ravn am 21.10.15 15:27

Flemming Ravn
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Das tägliche Management von Publikationen gehört zu den wichtigen und oft zeitraubenden Aspekten des digitalen Publishing. In Tools zum Publikationsmanagement muss man sich möglichst einfach und zeitsparend zurechtfinden können – denn Medienhäuser müssen sich um das Geschäft kümmern, nicht um die Verwaltung.

Seit mehr als acht Jahren war die aktuelle Visiolink-Administrationswebsite ein wichtiges Entwicklungsprojekt für Visiolink sowie ein wichtiges Tool für unsere Kunden bei deren täglichem Publikationsmanagement. Das derzeitige Visiolink-Publikationsmanagementsystem ist zwar äußerst funktionell, aber es ist nicht benutzerfreundlich und keineswegs modern.

Wir möchten unsere Publikationsmanagement-Website wieder auf die Höhe der Zeit bringen. Dazu haben wir eine von Grund auf neue Website entwickelt, bei der wir uns stark von den Material Design-Richtlinien von Google haben inspirieren lassen. Bevor wir mit der Entwicklung einer neuen Website beginnen konnten, mussten wir zuerst die beste Web-Anwendungstechnologie finden. Die Web-Bibliothek Polymer von Google war der ideale Kandidat.


Warum Polymer?

Im Jahr 2013 begann ein Team von Ingenieuren bei Google mit der Entwicklung einer experimentellen Bibliothek, aus der später Polymer hervorging. Die Bibliothek sollte plattformübergreifend Lücken zwischehttps://www.polymer-project.orgn Browserherstellern schließen und Webentwicklern die Möglichkeit geben, auch solche Zukunftsideen nahtlos zu integrieren, die heutige Browser noch nicht unterstützen.

Neben der „Polyfilling“-Fähigkeit soll Polymer die Webentwicklung voranbringen und die Entwicklung problemloser und standfester Webanwendungen vereinfachen.

Mit Konzepten wie „Templates“, „Shady/Shadow DOM“ und „Custom Elements“ verändert das Polymer-Team die Webentwicklung radikal und gibt uns einen Vorgeschmack darauf, was zukünftig in der Webentwicklung möglich sein wird.

Im Juli 2015 wurde Version 1.0 des Projekts „Polymer“ offiziell auf der Google IO freigegeben, mit Verbesserungen hinsichtlich Performance und Stabilität, und gilt jetzt formell als bereit für den Produktiveinsatz. Angesichts der verbesserten Stabilität, der „Elements“ und der kontinuierlichen Weiterentwicklung war klar, dass wir Polymer für die Entwicklung des Visiolink Publishing Hub einsetzen wollen.

Google Polymer_Visiolink


Elements – die Bausteine von Polymer

Elements sind die Bausteine von Polymer. Man kann sich die Elements fast wie LEGO-Bausteine vorstellen, aus denen man hochentwickelte Webanwendungen bauen kann. Das Mantra des Polymer-Teams lautet: „Dafür gibt es ein Element“. Damit ist gemeint, dass die meisten benötigten Bausteine bereits in Form eines Elements existieren. Durch seine starke Community und das aktive Entwicklungsteam wächst der Bestand an Elements rapide.

In enger Zusammenarbeit mit dem Material Design-Team bei Google hat das Polymer-Team bereits zahlreiche Elements erstellt, durch welche die Umsetzung von Material Design in Websites so einfach ist wie nie zuvor. Mit diesen Elements, die man auch als Paper Elements bezeichnet – weil sie so echt aussehen – haben Entwickler gebrauchsfertige Komponenten zur Hand, welche den Material Design-Richtlinien entsprechen.

Neben den offiziellen und durch die Community geschaffenen Elements bilden Custom Elements die Basis von Webanwendungen, die mit Polymer entwickelt werden. Entwicklern stehen jetzt Tools zur Verfügung, mit denen sie ihre eigenen, eigenständigen Elements schaffen können, die man entweder eigenständig oder integriert in die Webanwendung einsetzen kann.

Das Polymer-Gipfeltreffen – die Geburtsstunde des Visiolink Publishing Hub

Im September 2015 haben wir mit dem Kundenentwicklungsteam von Visiolink an einer Konferenz in Amsterdam teilgenommen, bei der es sich um das erste, offizielle Polymer-Gipfeltreffen, das von Google ausgerichtet wurde, handelte.

Ein Abend mit intensiven Programmierdiskussionen und danach ein Tag voller anregender Präsentationen und Fachvorträge waren für uns der optimale Einstieg in die Entwicklung unserer eigenen Projekte mit Polymer. Die meisten der Fachvorträge finden sich auf YouTube, und wenn Sie mehr über Polymer erfahren möchte, lohnt es sich, diese anzusehen.

Als deutlich wurde, wie einfach und leistungsfähig diese Bibliothek ist, fiel uns die Entscheidung, Polymer für unsere Visiolink-Projekte einzusetzen, leicht. Diese Bibliothek kann unsere Projekte in Zukunft vereinfachen und die Entwicklungszyklen verkürzen.

Die Vorteile des neuen Visiolink Publishing Hub

Nach einer Vorbereitungszeit von fast einem Jahr, Diskussionen, Entwicklungsarbeit und vielen Versuchsmodellen ist die Visiolink-Administrationssite, der Visiolink Publishing Hub, bezüglich Layout, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit bereit für die Zukunft.

Die neue Website wurde ganz besonders im Hinblick auf die Arbeitsabläufe der Anwender gestaltet. Wir möchten insbesondere das tägliche Management einer Visiolink-Lösung für regelmäßige und weniger regelmäßige Benutzer einfacher machen. Für die Benutzer bedeutet das:

• Verbesserte Arbeitsabläufe
• Moderne und lebendige Gestaltung
• Intuitive schrittweise Arbeitsabläufe

Die Entwicklung des neuen Visiolink Publishing Hub begann im Oktober 2015 unter Verwendung der Bibliothek und der Elements von Polymer und macht schnell Fortschritte. Dafür sorgt ein engagiertes und begeistertes Entwicklerteam.


Wir freuen uns schon darauf, Ihnen sehr bald den neuen Publishing Hub vorzustellen!
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